Sardinien 2014


Am 9. Mai machten sich 4 Motorräder (Otmar &Klaus samt selbstfahrenden Frauen) auf den Weg nach Padua zum 1 wöchigen Sardinienurlaub. Bei leichtem Nieselregen auf den ersten 20 km waren die Grenze zu Italien und die anschließende Mittagsrast auf einer Autobahnrast rasch erreicht.


Bei dieser Rast die erste Herausforderung! Ein Mautticket hat sich im wahrsten Sinne des Wortes verabschiedet. Dieses Problem gelöst, ging die Fahrt bis Padua zügig weiter. Nach dem Eintreffen im Hotel, stieß Motorrad Nr. 5 (Herbert und Gattin) im Eilzugstempo zu uns.

Nach einem gemütlichen Abend und einer angenehmen Nacht ging es am nächsten Morgen nach Pisa und anschließend zur Fähre nach Livorno. In Pisa Herausforderung Nr. 2: ein störrischer Kassaautomat bei der Abfahrt Autobahn Pisa. Fazit: eine geschenkte Autobahnfahrt für Monika!


Pisa wurde zu Fuß, bei Hitze von 5 Personen in Motorradbekleidung (6. Person mit Motorradbekleidung und Badeschlapfen) erkundet und abgelichtet. Weiter ging die Fahrt zur Fähre und das lange Warten begann. Nach dem endlosen Stunden am Kai und anschließenden „sicherem“ Verladen der Bikes (Motorräder waren mit dünnen Seilen an die Bordwand gebunden), wurde das Festland mit einem Abschlussgetränk verabschiedet.


Bei Sonnenaufgang erreichten wir die Insel. Geweckt von der „freundlichen“ Stimme an Bord eilten wir zu unseren Maschinen und warteten noch ewig auf das Entladen der „gesicherten“ Motorräder. Endlich wieder mit Land unter den Reifen ging es an die Costa Smeralda (Porto Cervo) und Capo Testa zum ersten Besichtigen der Insel. Im Hotel angekommen, wurden die nächsten Tage geplant.

Der Besuch der Hauptstadt Calgari stand auf dem Programm so wie die Besichtigung der Grotta su Marmuri eine der größten Grotte Europas. Weiters ging es zur Nuraghenausgrbung Su Nuraxi, die beeindruckend veranschaulichte, wie die Inselbewohner vor 4000 Jahren lebten. Dazwischen lagen endlose Kurvenstrecken, dass sogar Herbert ins Schwärmen geriet. Leider ging die Sardinienwoche für alle Reisende viel zu schnell vorüber, sodass wir nach einer unvergesslichen Woche wieder an der Fährstation standen.


Die Heimreise traten wir via Siena an, wo unser Besichtigungstrip zufällig den Checkpoint der Mille Miglia kreuzte und die Fotoapparate kochen ließ. Dieses „Autoschaun“ mussten wir aufgrund der noch bevorstehenden Fahrt nach Padua vorzeitig beenden.

Nach einer weiteren Nacht in Padua mit der weltbesten Pizza ever ging es ohne Nasswerden nach Hause. Nach erfolgtem Frischmachen ließen wir die wunderbare Woche mit einem Abendessen beim Buschenschank Solderits ausklingen. 


Euer Klaus